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11/08/11
Lebenslauf – Lars Scheibner

Lars Scheibner wurde 1976 als Sohn eines deutschen Vaters und einer russischen Mutter in Leningrad geboren. Nach vier Jahren an der Kinder und Jugendsportschule Berlin brach er die Karriere als Eiskunstläufer ab und begann 1987 seine achtjährige Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Von 1995 bis 1997 war Lars Scheibner Gruppentänzer an den Bühnen der Stadt Gera, wo er unter anderem in der Uraufführung von Mario Schröders "The Wall" mitwirkte. 1998 ging er als Solist an die Komische Oper Berlin. Dem schloss sich ein Engagement beim Ballett Kiel an. Für seine dortige Verkörperung der Titelpartie in Mario Schröders Tanzstück "Der Traum des Vincent van Gogh" wurde er von der Fachzeitschrift "Ballett-Tanz" als profiliertester Nachwuchstänzer des Jahres 2003 nominiert. Parallel dazu war Lars Scheibner seit seiner Ausbildungszeit immer auch choreografisch tätig. Besonderes Aufsehen erregte Martin Robackis spartenübergreifende Tanz-Installation "Prometheus Fantasia", die als Kulturbeitrag des Landes Brandenburg auf der EXPO 2000 in Hannover gezeigt wurde und für die Scheibner große Teile der Choreografie entwickelte.

In den Spielzeiten 2002/2003 und 2003/2004 präsentierte Lars Scheibner im Kieler Schauspielhaus mit "Nr.:26" und "One more Time…" seine ersten eigenständig konzipierten und choreographierten Bühnenstücke. Im September 2004 wurde
"Hör mein Bitten…" in der Kieler Ostseehalle uraufgeführt - ein Auftragswerk zum Abschlussgottesdienst des Ökumenischen Kirchentages in Kiel. 2004/ 2005 erarbeitete Scheibner als Regisseur und Choreograf, zusammen mit dem Rundfunkchor Berlin und fünf freischaffenden Tänzern, das abendfüllende Werk "Der versiegelte Engel" zu der gleichnamigen Komposition von Rodion Shchedrin. Im Herbst 2005 hatte "Onager" im Kieler "Theater im Werftpark" Premiere. Dieses abendfüllende Werk choreographierte und inszenierte Lars Scheibner für das Ballett Kiel. Seit August 2006 ist er in Berlin als freischaffender Tänzer und Choreograf tätig. Im Jahr 2009 erhielt Lars Scheibner den Conrad-Ekhof-Preis, vergeben von der Gesellschaft der Freunde des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin.

Arbeit an abendfüllenden Werken seit 2006:

Februar 2007:
„Trias-Bolero“ - ein Ballettabend für das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin

April 2007: Wiederaufnahme
„Der versiegelte Engel“ mit Tänzern des Staatsballetts Berlin

November 2007: Choreografie für
„Die Fledermaus“ am Opernhaus Kiel

Januar 2008: Choreografie für
„Der kleine Horrorladen“ am Gerhart-Hauptmann Theater Zittau

März 2008: Beginn der Arbeit als Choreograf und Regisseur mit 200 Schweriner Kinder und Jugendlichen für eine szenische Version der
„Carmina Burana!“ am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin - Premiere im November 2008

März 2009:
„Frühlingsopfer“ - ein Ballettabend für das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin

März 2009: Szenische Uraufführung
„St Johns Passion“ - szenische Umsetzung der Johannespassion von James MacMillan mit dem Rundfunkchor- und dem Rundfunksinfonieorchester Berlin

November 2009:
„Deutschland tanzt!“ – ein Tanzstück für das Tanztheater Trier

Januar 2010: Realisierung des Kindertanzprojektes
„die versiegelten Engel“ mit 150 Schülerinnen und Schülern der „Schule unterm Regenbogen“ in Berlin Marzahn

Mai 2010:
„Savitri“ eine szenische Realisierung der Oper von Gustav Holst unter der Leitung des Rundfunkchores Berlin im Berghain Berlin

September 2010:
„Carmina Burana“ - ein Ballettabend für das Ballet Nacional de Paraguay

Dezember 2010:
„Carmina Burana“ - realisiert vom Projeto Dançando para não dançar in Rio de Janeiro

Januar 2011:
„Klassentreffen oder ein Nachmittag in der LPG“ - eine Ballettkomödie von Lars Scheibner und Jacob Steinberg für das Theater Görlitz

April 2011:
„Lux Aeterna“ - ein Werk für a capella Chor und Tanz am Theater Kiel

April 2011:
„Ghetto“ - szenische Realisierung der gleichnamigen Trilogie von Volker David Kirchner am Theater Kiel

Oktober 2011:
„Pintando o sete com Portinari“ - ein Ballett für das Projeto Dançando para não dançar in Rio de Janeiro

Dezember 2011:
„Wenn ich einmal gross bin...“ - ein Ballett für Kinder ab 6 nach der Ballettkomödie „Klassentreffen oder ein Nachmittag in der LPG“ am Theater Görlitz


© 2011 Lars Kontakt